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Ist Geiz noch geil?

Geschäftsführer Frank Grädler ist überzeugt: 
"Nachhaltiges Wirtschaften, Qualität und faire Partnerschaft werden sich langfristig durchsetzen. Bis dahin ist es jedoch ein langer und harter Weg. Nach wie vor – und das bekommen wir ganz konkret zu spüren – sind die grossen Konzerne auf Einkaufstour. Viele, ehemals eigenständige und unabhängige, mittelständische Unternehmen sind mittlerweile aufgekauft worden und arbeiten, trotz der Darstellung als eigene Marke, unter dem Dach der BIG 4. Und nach wie vor ist demzufolge ein Preiskampf entbrannt der seit Jahren unvermindert anhält. Unser Ziel für die kommenden Jahre ist es, trotz eines steigenden Preisdrucks, mit Innovationen und Know-How weiterhin als unabhängiger und vielseitiger Anbieter von Dienstleistungen rund um Aufzüge, Fahrtreppen, Autoparksysteme und Befahranlagen zu bestehen. Mit Investitionen in die firmeneigenen Forschungs & Entwicklungsabteilung und die Ausbildung junger Talente haben wir aus meiner Sicht einen Weg eingeschlagen, der sich den, bereits jetzt sichtbaren, massiven Änderungen am Markt stellen kann. 
Die Anforderungen an uns alle werden nicht geringer und ich möchte mich an dieser Stelle auch bei einem fantastischen Team für die Treue und den persönlichen Einsatz bedanken."
 


 

Steigende Energiekosten, demographischer Wandel und Umwelt

Steigende Energiekosten wirken sich nachhaltig auf alle Bereiche des Betriebs von Aufzugsanlagen, Fahrtreppen und Förderanlagen aus. Es ist jedoch zu beobachten, das viele Betreiber ihren Blick ausschliesslich auf eine, für den Betrieb von Fördermitteln, kurzfristige Jahresbilanz richten und somit für Investitionen in nachhaltige Betriebskostensenkungen der Weg versperrt ist. Doch die Kosten-Entwicklung auf dem Energiesektor zeigt weiter steil nach oben . . . und steigert das Interesse an unseren intelligenten Energiespar-Modulen zur Nachrüstung. 

Durch die höhere Lebenserwartung der Bevölkerung und gleichzeitig rückläufiger Geburtenrate steigt der Anteil älterer Menschen gegenüber dem Anteil Jüngerer. Insofern ändern sich auch die Anforderungen an die Fördertechnik im allgemeinen. Erfahrungen und Konzepte für den nachträglichen Einbau von Aufzügen / Anbau von Aussenaufzügen sind hier gefragt. Ebenso wird der behindertengerechte Umbau an Bestandsanlagen eine immer grössere Rolle spielen. Ein ansteigender Bedarf an häuslicher Mobilität (Homelifte und Treppenlifte) erfordert einen steigenden Aufwand an individueller Planung und persönlichem Service.

Während nicht nur unsere Neuanlagen nach aktuellem "Stand der Technik" über "moderne" Komponenten verfügen, ist der Löwenanteil bereits installierter Aufzüge und Fahrtreppen für die kommenden Anforderungen nicht gerüstet. Die Konzepte zur Aufzugs- oder Fahrtreppenmodernisierung beinhalten:

  • die Reduktion von Stromkosten,
  • die Minimierung von Verschleiß und Reparaturaufwand,
  • die behindertenfreundliche/-gerechte Ausführung,
  • den Schutz vor Vandalismus/unsachgemäßer Bedienung,
  • die Steigerung des Gebäudewerts und
  • die nachhaltige Senkung des Instandhaltungsaufwands.

Nicht oft . . . aber immer öfter entscheiden sich Betreiber zur Aufzugs- oder Fahrtreppenmodernisierung um nachhaltig den eigenen CO2-Footprint zu minimieren . . . natürlich durch die effiziente Senkung des Strombedarfs. Hier greift auch die enge Verflechtung der GFT mit der Schwesterfirma GUT. (Grädler Umwelttechnik GmbH). Denn diese Betreiber sind eigentlich auch immer an der eigenen und unabhängigen Produktion von erneuerbaren Energien interessiert und profitieren von Synergieeffekten die durch übergreifende Lösungen aus einer Hand entstehen.


 

Laufende Harmonisierung und Betreiberhaftung

Die Anforderungen an Betreiber (Betreiberhaftung) steigen. Neben der Verantwortung, die im Zuge der Anpassung der BetrSichV (z.B. Festlegung der Prüffristen / sicherheitstechnische Beurteilung) auf den Betreiber übergegangen ist, ergeben sich durch den fortlaufenden Prozess der europäischen Union zur Harmonisierung von Verordnungen, Regelungen, Bestimmungen und Normen auch laufend Änderungen, die möglichst bereits im Vorfeld einer Modernisierungsmaßnahme oder Nachrüstung berücksichtigt werden sollten. Hier gibt die GFT Hilfestellung und achtet z.B. darauf, dass erforderliche Reparaturen oder Nachrüstungen absehbare Änderungen und zukünftige Standards bereits heute erfüllen.