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Warten auf den Weihnachtsmann?

In der umsatzstärksten Zeit, vor Weihnachten, fällt in einem Berliner Kaufhaus eine Fahrtreppe aus. Der Handlauf ist defekt und die Lieferung eines passenden Ersatz-Handlaufs vom Hersteller nicht mehr vor Ablauf des Jahres möglich. Ist das Weihnachtgeschäft somit geplatzt? 
Der Kundendienst der GFT reagiert umgehend und entwickelt ein neues Schienensystem das mit einem aktuell verfügbaren Handlauf kompatibel ist. Konstruktion und Produktion sowie Einbau des neuen Schienensystems erfolgen umgehend. Der aktuell verfügbare neue Handlauf wird problemlos aufgezogen - das Weihnachtsgeschäft ist gesichert. Und die Fahrtreppe läuft ... und läuft ... und läuft. Der GFT-Kundendienst agiert schnell, kreativ und natürlich auch an Weihnachten.

Neben der Wartung und vorbeugenden Instandhaltung nach DIN EN 13015 ist die kreative und herstellerunabhängige Lösung von unerwarteten Problemen im allen Bereichen der Fördertechnik Teil des GFT-Kundendienstes und eine unserer Stärken.

Problem:

  • Die Balustrade der Fahrtreppe für eine Gangway (Fluggasttreppe) ist zu lang
  • Der Hersteller kann nicht rechtzeitig weiterhelfen
  • Der Anbieter aus Niedersachsen benötigt einen zeitnahen Umbau unter Gewährleistung der Betriebssicherheit für den Betreiber.

Lösung:

  • Anruf bei der GFT
  • Eine herstellerunabhängige Bedarfsanalyse und das entsprechende Angebot wird erstellt
  • Das Angebot wird bestätigt
  • Die Spezialisten der GFT nehmen den Rückbau vor Ort vor.
  • Innerhalb von 4 Tagen steht die gewünschte Anpassung betriebsfertig zur Verfügung.

Eine Gangway (Fluggastfahrtreppe) für besondere Anlässe (z.B. Staatsbesuche) ist zumeist mit einer Rolltreppe ausgestattet. In diesem speziellen Fall entspricht die Länge der Fahrtreppe jedoch nicht exakt den Wünschen des Auftraggebers: die Fahrtreppe ist zu lang. Ein Rückbau ist erforderlich. Dazu muss die Balustrade inklusive Sockelleisten und Handläufen entsprechend angepasst werden.

Hierzu entfernen wir zunächst die Sockelbleche inklusive Abdeckungen sowie die Glas-Balustraden und demontieren die Umführungen und Handläufe.

Die Handläufe werden gekürzt - und passgenau neu vulkanisiert - das spart die Kosten einer Neuanschaffung.

Die Umführungen (Stützen) werden neu gebohrt und eingesetzt - die erforderlichen neuen Sockelbleche generieren wir kostensparend aus dem vorhandenen Material.

Für die Gewährleistung der Betriebssicherheit werden die Handlaufleisten-Einlaufkontakte nach erfolgtem Umbau sofort eingebaut und getestet.

Für die gekürzte Fahrtreppe werden keine neuen Anfertigungen aus der Glaserei erforderlich

Alle Arbeiten erfolgen unmittelbar vor Ort - gute Planung und kreatives Engagement sparen Zeit und Materialkosten.

Die routinemäßige Wartung für Fahrtreppen / Fahrsteige / Rolltreppen im Rahmen eines GFT-Wartungsvertrags beinhaltet einen nachhaltigen Kundendienst. Und nicht nur Möbel Rück in Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) verlässt sich dabei auf die zusätzlichen GFT-Leistungen, die z.B. Haftungsprobleme des Betreibers vorausschauend minimieren.

Gemäß der gültigen europäischen Vorschrift für Fahrtreppen und Fahrsteige (EN 115) muss verhindert werden, dass Personen durch Fahrtreppen und Fahrsteige gefährdet werden. Im Bereich zwischen den beweglichen Treppenstufen und der Balustrade befindet sich der so genannte Balustradensockel. Hier ist der Übergang zwischen dem beweglichen Teil und dem feststehenden Teil der Fahrtreppe oder des Fahrsteigs. Wenn sich Personen an den Rand der Fahrtreppenstufe oder des Fahrsteiges stellen, weil Sie z.B. Personen vorbeigehen lassen wollen, geraten Sie meist mit den Schuhen an den Sockel. Da der Sockel fest steht, die Standfläche sich aber bewegt, wird der Schuh durch diesen Kontakt abgebremst. Dies würde zu einem Sturz führen und hätte wegen der nachfolgenden Personen auf der Fahrtreppe oder dem Fahrsteig gesundheitlich negative Konsequenzen. Aus diesem Grund muss der Sockelbereich mit einem möglichst geringen Reibwert ausgeführt werden. Der Sockelbereich wird quasi geschmiert. Die Reduzierung des Reibwertes wird z.B. durch eine Teflonbeschichtung, wie bei einer guten Bratpfanne, erreicht. Zur Erhöhung der Sicherheit werden inzwischen zusätzlich Bürstenabweiser angeboten, damit ein eventueller Kontakt frühzeitig vom Benutzer erkannt wird. In der Praxis hat sich diese Ausführung sehr gut bewährt und sollte deshalb auch ohne besondere Rechtsverordnung eingebaut werden.