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Fahrtreppenservice - Zertifizierte Instandhaltung und Stand der Technik

Zum Fahrtreppenservice der GFT gehört die ISO 9001 zertifizierte Instandhaltung nach DIN EN 13015 für Fahrtreppen (Rolltreppen) und Fahrsteige unter Berücksichtigung des aktuellen "Stand der Technik".

Rolltreppen, Fahrtreppen und Fahrsteige müssen schon aus rechtlichen Gründen (Betreiberhaftung) funktionsfähig und in einem sicheren Zustand gehalten werden. Um dies zu erreichen und die Sicherheit der Anlagen zu gewährleisten, sind regelmäßige Instandhaltungen (Wartung und Inspektion) durchzuführen.

Bei den meisten Fahrtreppen haben sich Wartungszeiträume entsprechend dem Aufstellungsort, Typ und Laufzeiten von ein bis drei Monaten bewährt. Festgestellte Beschädigungen oder Mängel behebt der GFT-Kundendienst natürlich auch außerhalb der Wartungsintervalle, schon um hohe Folgekosten zu vermeiden. Häufig vorkommende Mängel sind z.B.:

  • Schleifgeräusche,
  • nachlaufender Handlauf,
  • beschädigte Abweiser (Sockelbürsten) oder
  • beschädigte Kämme.

Achtung: Falls zwei nebeneinander liegende Zähne abgebrochen sind, besteht erhöhte Einzugsgefahr. Die Rolltreppe (Fahrtreppe) bzw. der Fahrsteig muss in diesem Fall umgehend still gesetzt werden. Der beschädigte Kamm wird dann ausgetauscht, damit die Fahrtreppe bzw. der Fahrsteig wieder in Betrieb genommen werden kann.


 

Instandhaltungsmaßnahmen

Für die Dauer der Instandhaltungsarbeiten (Wartung, Instandsetzung und Prüfung) wird die jeweilige Anlage still gesetzt. Idealerweise führt die GFT diese Arbeiten vor oder nach den üblichen Betriebszeiten bzw. zu schwach frequentierten Zeiten durch, da auch eine Absperrung für den Personenverkehr notwendig ist.

Die Maßnahmen im einzelnen sind z.B.:
Insichtnahme und ggf. Reparatur bzw. Austausch der

  • Stufen und Kämme (sowie Befreiung von Fremdkörpern)
  • Reinigung
  • Sockelabdeckprofile (spalltfreie und sichere Befestigung)
  • Sockelbleche (spalltfreie Positionierung und sichere Befestigung)
  • Abweiserbürsten
  • Glaselemente der Balustrade
  • Innenverkleidungen (spalltfreie und sichere Befestigung)
  • Außenverkleidungen (spalltfreie und sichere Befestigung)
  • Kammzähne (gebrochen oder verbogen)
  • Handlauf (Einschnürung, Quetschung oder sonstige Beschädigung)
  • Beleuchtungseinrichtung
  • Funktion der Fahrtrichtungsanzeige
  • Funktion der Vorraumüberwachung
  • Funktion der Wiederbereitschaftsschaltung
  • Benutzungshinweise (Piktogramme)
  • Wartungsklappen

Die Wartungsklappen (Bodenabdeckungen) am oberen und unteren Zugang der Fahrtreppe bzw. des Fahrsteigs müssen geschlossen sein. Stauräume müssen vorhanden und frei von Mobiliar und Einbauten sein. Der Zugang zur Fahrtreppe bzw. zum Fahrsteig muss frei von Hindernissen sein. Die Fahrtreppe bzw. der Fahrsteig muss frei von Hindernissen sein. Der gesamte Bereich seitlich und über dem Handlauf der Fahrtreppe bzw. des Fahrsteigs muss immer frei von Hindernissen sein. Die lichte Höhe über der Fahrtreppe (2,3 m) muss immer frei von Hindernissen sein, ein Hineinragen von Gegenständen ist verboten. Die Benutzungshinweise (Piktogramme) müssen am oberen und unteren Zugang der Fahrtreppe bzw. des Fahrsteigs gut sichtbar angebracht sein.